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Modebranche : Wie kleine Bekleidungsgeschäfte die Krise meistern können

Um die Krise zu meistern, präsentiert Kerstin Görling ihre Mode selbst auf Instagram. Bild: Lando Hass

Der Modebranche geht es so schlecht wie noch nie. Über die kleinen Händler, die es trotzdem schaffen werden.

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          Als Kerstin Görling eine knappe Woche vor dem Lockdown in ihre Handykamera sprach, versuchte sie zu lächeln. So wie sie es eigentlich immer tut, egal ob eine Kundin gerade im Laden steht oder nicht. Die Tränen blinzelte Görling so gut es ging weg. Es ging nicht besonders gut. „Im Moment sieht es nicht danach aus, dass wir unbeschadet durch diese Krise kommen“, sagte sie.

          Sarah Obertreis

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Fast ein halbes Jahr später sitzt Görling in ihrer 130 Quadratmeter großen Modeboutique „Hayashi“, ein paar Schritte abseits der Frankfurter Einkaufsstraße Zeil, und ist entgegen ihrer eigenen Erwartungen wieder ganz die Alte. Die dunkelblaue Bluse aus dem Instagram-Auftritt ist einem bodenlangen Blümchenkleid gewichen. Sie sagt: „Uns geht es sehr gut.“ Und: „Im Vergleich zum letzten Jahr haben wir den Juli-Umsatz verdoppelt.“

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