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Interview mit Eislauf-Ikone : „Mein Job ist es, Katarina Witt zu sein“

  • -Aktualisiert am

Olympia 1988 in Calgary: Kati Witt mir ihrer zweiten Goldmedaille Bild: Picture-Alliance

Die Eisläuferin Katarina Witt war das bekannteste Gesicht der DDR. Ein Gespräch über 30 Jahre deutsche Einheit, bittere Lektionen im Kapitalismus, ihre erste Million und ihren Verehrer Donald Trump.

          7 Min.

          Frau Witt, wo haben Sie den Mauerfall am 9. November 1989 erlebt?

          Georg Meck

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          In Spanien, in Sevilla, bei Dreharbeiten für mein Filmprojekt „Carmen on Ice“. Wir hatten einen Nacht-Dreh, als um drei Uhr morgens der Produzent ans Set kam und sagte: „Mensch, die Mauer ist gefallen.“ Wir ungläubig: „Hä, was?“ Natürlich hatte ich die Demos und Proteste im Sommer ’89 mitbekommen, trotzdem geschah das alles so überraschend. Als ich dann frühmorgens mit dem Auto Richtung Hotel gefahren bin, schoss mir durch den Kopf: Wow, was ist da gerade passiert? Und: Wie soll das weitergehen?

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