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Entwicklungshilfe : „Wir brauchen bis zu 300 Milliarden Dollar jährlich für die Kleinbauern“

Knappe Lebensmittel aus Afghanistan: Bauern in Kandahar bereiten Trauben für die Umwandlung in Rosinen vor. Bild: AFP

Im Kampf gegen den Hunger haben Klimawandel und Corona für Rückschritte gesorgt. Kleinbauern ernähren die Welt, ohne dem Klima zu schaden. Ihnen muss unbedingt geholfen werden, sagt der Entwicklungspolitiker Dominik Ziller.

          4 Min.

          Dominik Ziller ist ein erfahrener Entwicklungspolitiker. Nach seiner Arbeit als Leiter der Abteilung für internationale Entwicklungspolitik im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin wechselte er vor einem guten Jahr als Vizepräsident zum Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) nach Rom. Der IFAD ist mit seinen 177 Mitgliedstaaten eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Er setzt sich für die Beseitigung von ländlicher Armut und Hunger ein.

          Christoph Hein
          Wirtschaftskorrespondent für Südasien/Pazifik mit Sitz in Singapur.

          Herr Ziller, praktisch alle Entwicklungsorganisationen warnen vor einer wachsenden Krise in Afghanistan, die auch zu Hunger führen werde. Wie groß ist die Gefahr?

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