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Ökostrom und Digitalisierung : Angriff auf den deutschen Strommarkt

Vielen etablierten Stromanbietern dämmert langsam, dass Klimaschutz und Digitalisierung mehr als nur Trends sind. Bild: Lucas Bäuml

Neue Anbieter mischen das Geschäft mit der Elektrizität auf – darunter ein bekannter E-Mail-Provider und zwei Aufsteiger aus Norwegen und Großbritannien. Dabei setzen sie auf grünen Ökostrom und die Digitalisierung.

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          Wer erfolgreich Strom verkaufen will, braucht keine eigenen Kraftwerke. Deutschlands größter Versorger Eon, der hierzulande 14 Millionen Haushalte beliefert, ist dafür das beste Beispiel. Der Essener Energieriese hat praktisch die komplette Stromerzeugung ausgelagert, um sich ganz auf den Vertrieb und die Verteilnetze zu konzentrieren.

          Helmut Bünder

          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Philip Plickert

          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London.

          Niklas Záboji

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Das ist eine Spezialisierung mit Risiken: Die Margen sind eng, der Wettbewerb unter den mittlerweile 1300 Stromanbietern ist extrem hart. Das Internet schafft mehr Preistransparenz, als den Platzhirschen lieb sein kann. Und wenn die Tarife nicht mehr überzeugen, ist der Anbieter mit wenigen Klicks gewechselt. Zum Erfolgsfaktor wird dabei immer stärker die digitale Kompetenz, mit der auch Branchenfremde ihr Glück auf dem Energiemarkt versuchen.

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