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„Blue Dot Network“ : Wie Amerika Chinas Neue Seidenstraße kontern will

Chinesische Arbeiter im Hafen von Colombo Bild: AFP

Ein Netzwerk soll Investitionen in Asien zertifizieren. Damit will Amerika Chinas „Belt and Road Initiative“ entgegentreten. Auch Australien und Japan sind dabei.

          2 Min.

          Amerika macht Ernst mit seiner Antwort auf die Neue Seidenstraße Chinas. Die Amerikaner führen ein Zertifizierungsprogramm für Infrastrukturprojekte in Asien ein. Damit treffen sie Chinas „Belt and Road Initiative“ (BRI) ins Mark. Denn das Programm Pekings erntet zunehmend Kritik dafür, dass es Nehmerländer zu einer überzogenen Verschuldung verführe und dafür Projekte biete, die nicht nachhaltig seien. Noch sind viele Punkte des amerikanischen „Blue Dot Network“ offen; doch wird es von Amerikas Partnern Japan und Australien unterstützt.

          Christoph Hein

          Wirtschaftskorrespondent für Südasien/Pazifik mit Sitz in Singapur.

          Die Initiative der Demokratien soll „marktgetriebene, transparente und finanziell nachhaltige“ Infrastrukturprojekte auszeichnen, so dass Investoren wagen können, sich auf sie einzulassen. Von einem Engagement Europas ist bisher nichts bekannt. Die Europäer haben ihrerseits eine „Asien-Konnektivitätsstrategie“ verabschiedet, die seit September auch Japan unterstützt. Dabei geht es um „nachhaltige, regelbasierte Verbindungen vom Indo-Pazifik bis zum westlichen Balkan und Afrika“, hatte Japans Ministerpräsident Shinzo Abe zum Beitritt seines Landes erklärt.

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