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ICE-Bordbistro : Garnelencurry statt Königsberger Klopse bei Tempo 300

Michael Peterson (r.), Vorstand DB Fernzüge, und Sebastian Stricker, Share-Gründer im ICE-Bordbistro Bild: Stefan Wildhirt, Bahn

Die Deutsche Bahn will dem Geschmack der Kundschaft besser entsprechen – und mit einem „sozialen“ Mineralwasser die Welt verbessern. Kann das gelingen?

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          Äußerlich sehen sie noch aus wie immer, doch vor gut einem Jahr verordnete die Deutsche Bahn ihren Bordbistros eine interne Frischzellenkur. Im Herbst 2018 kündigte der Schienenkonzern ein neues Gastronomiekonzept an, mit einer veränderten Speisekarte und niedrigeren Preisen. „Was Reisende am liebsten essen, wird neu interpretiert – abwechslungsreich und vielfältig“, sagte damals Michael Peterson, Marketingvorstand für den Fernverkehr.

          Thiemo Heeg

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Peterson ist inzwischen aufgestiegen. Seit rund einem halben Jahr führt er nach dem Weggang von Birgit Bohle zur Deutschen Telekom offiziell als Vorstandsvorsitzender die so öffentlichkeitsträchtige Sparte DB Fernverkehr. Im Gespräch mit der F.A.Z. zieht der einstige Unternehmensberater ein positives Fazit, was die Entwicklung der Bordgastronomie anbelangt: „Früher hatte das Bordbistro ein angestaubtes Image. Viele gingen gar nicht hin, weil sie glaubten, dass es da sowieso nur deftige Klassiker wie Königsberger Klopse gibt. Mit der Anpassung der Speisekarte, die beispielsweise auch vegane Angebote enthält, treffen wir heute viel eher den Geschmack der Gäste.“

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