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Personalmangel bei der Justiz : Nachwuchsrichter verzweifelt gesucht

Die Richterbank darf nicht leer sein: In vielen Bundesländern kämpft die Justiz um guten Nachwuchs. Bild: dpa

Dem Staat fällt es immer schwerer, gute Juristen für sich zu gewinnen. Nun werden die Noten für die Einstellung gesenkt, zudem steigt die Besoldung.

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          Der deutschen Justiz steht ein Generationswechsel bevor. Bis zum Jahr 2030 scheiden rund 40 Prozent der heute aktiven Richter und Staatsanwälte altersbedingt aus dem Dienst aus, berichtet der Deutsche Richterbund (DRB). In jedem Herbst aktualisiert der Dachverband dieser Berufsgruppen seine Abfrage bei den Justizverwaltungen der Länder.

          Marcus Jung

          Redakteur in der Wirtschaft.

          „Mehr als 10.000 Richter und Staatsanwälte gilt es zu ersetzen“, meldete der Richterbund im September abermals – gemeint sind damit nur die wirklichen Nachbesetzungen. Neue Stellen, die gerade für die zeitintensiven juristischen Felder wie Kapitalmarktrecht, Steuerstrafrecht oder die Ermittlungen von Cyberkriminalität benötigt würden, sind da nicht eingerechnet.

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