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Fraport-Chef im Gespräch : „Ein Warnstreik darf nicht ins Chaos führen“

Mit neuer Sicherheitstechnik soll sich die Wartezeit am Frankfurter Flughafen erheblich verkürzen. Bild: Frank Röth

An Flughäfen sorgen Kontrollen für Unmut – wegen Wartezeiten und eines Ausstands. Der Fraport-Chef Stefan Schulte erklärt, wie er das ändern will und warum 2019 noch nicht alles rund laufen wird.

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          Herr Schulte, 2018 gab es chaotische Tage mit sehr langen Schlangen an Kontrollen, nun hat das Sicherheitspersonal gestreikt. Was tun Sie dafür, damit Passagiere reibungslose und zügige Kontrollen bekommen?

          Timo Kotowski

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Wir sind uns mit allen Partnern einig, dass es 2019 hier besser laufen muss. Und ich bin zuversichtlich, dass uns dies gelingen wird. Fest steht aber: Es wird auch 2019 noch nicht alles reibungslos funktionieren. Unser Ansatz ist, dass wir mehr Verantwortung für die Kontrollen übernehmen wollen – auch für die Investitionen dort. Bislang haben wir die nicht. Die Kontrollen finden unter Aufsicht der Bundespolizei statt. Kontrollen müssen effizienter werden, Abläufe flexibler. So, wie es heute ist, kann es nicht bleiben. Es ist gut, dass der Bund das Thema jetzt angeht. Die Ergebnisse von zwei Gutachten im Auftrag der Regierung sollen im April vorliegen. Dann müssen zügig Entscheidungen fallen. Selbst wenn im zweiten Halbjahr eine Gesetzesänderung erfolgt und Fraport für die Abläufe zuständig sein kann, verändert sich noch nicht alles über Nacht.

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