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Sorge um die Jugend : Wie Corona die Zukunftsplanung junger Menschen durchkreuzt

Klassenzimmer in Hessen Bild: dpa

Schulabsolventen und Berufseinsteiger stehen nun vor Schwierigkeiten. Die Krise nimmt ihnen Möglichkeiten, die den Jahrgängen zuvor offenstanden. So machen Politik und Wirtschaft Hoffnung.

          2 Min.

          Politik und Wirtschaft sind besorgt über die kritische Situation, in die Schulabsolventen und Berufseinsteiger wegen der Corona-Pandemie geraten sind. Auslandssemester und Praktika mussten verschoben oder gar abgesagt werden. Die Zahl der Ausbildungsplätze ist drastisch gesunken. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek sagte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: „Das ist vielfach keine einfache Situation.“ Sie hob aber auch hervor, dass es „viele Lichtblicke“ gebe. „Die Universitäten und Hochschulen haben ihr Studienangebot stabil gehalten. Sehr viele Betriebe wollen auch weiter ausbilden.“ Die Bundesregierung unterstütze das mit einem 500-Millionen-Förderprogramm.

          Corinna Budras
          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.
          Frank Pergande
          Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Eine besonders schwierige Situation ergibt sich aus Sicht der Ministerin, weil Ausbildungsbetriebe und Interessenten nur schwer zusammenkommen. Ausbildungsmessen etwa wurden abgesagt. Die Bundesregierung werde die Entwicklung weiter beobachten. Karliczek nahm die Unternehmen in die Pflicht: „Wer ein Praktikum abgesagt hat, könnte dies überdenken und damit einer jungen Frau oder einem jungen Mann einen Einblick in das Berufsleben auch in einer schwierigen Zeit ermöglichen. Das wäre ein gutes Zeichen der Solidarität.“

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