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Tempel an die Börse : Wie China aus dem Buddhismus ein Geschäft macht

In China hat der Buddhismus Tradition, schwankt aber heute zwischen Folklore und Kommerz. Bild: dpa

Mao machte sich zum quasi-religiösen Führer Chinas. Seit seinem Tod ist mehr Platz für Religion. Aber der Buddhismus bewegt sich zwischen Esoterik und Kommerz – und der Staat findet eigene Wege, daraus Profit zu schlagen.

          9 Min.

          An Schanghais Uferpromenade sitzt eine Frau und spricht über Leben als Leiden. Dabei hätte es Kathy schlimmer treffen können. Sie ist Chinesin, 45, Bauunternehmerin, Teil des reichsten Zehntelprozents im Land. Materiell erstklassig versorgt, spirituell auf der Suche.

          Hendrik Ankenbrand
          Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.

          Beim letzten Treffen vor eineinhalb Jahren hatte sie in einer Ledercouch in der Kaminbar eines Londoner Designerhotels gelegen. Gewärmt von Feuer und Scotch, planten Kathy und ihr Mann, ein taiwanischer Investor, mit den eben erworbenen Namensrechten eines britischen Oberklasse-Internats den Angriff auf Chinas privaten Bildungsmarkt.

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