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Wework : Ermittlungen gegen Wework

Mitgründer Adam Neumann. Bild: AP

Gegen den Bürovermittler Wework wurden Untersuchungen eingeleitet. Der Mitgründer Adam Neumann soll versucht haben, sich selbst zu bereichern.

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          Nach seinem gescheiterten Börsengang und einem spektakulären Führungswechsel muss sich der Bürovermittler Wework womöglich auch auf juristische Auseinandersetzungen einstellen. Nach einem Bericht von „Reuters“ hat der Bundesstaat New York Ermittlungen gegen das Unternehmen eingeleitet. Wework bestätigte der Nachrichtenagentur, Anfragen der Generalstaatsanwaltschaft erhalten zu haben und zu kooperieren. Dem Bericht zufolge soll es unter anderem um die Frage gehen, ob Mitgründer Adam Neumann, der im September den Vorstandsvorsitz abgeben musste, versucht hat, sich selbst zu bereichern. Wework hat bei der Veröffentlichung seines Börsenprospekts im August eine Reihe von Transaktionen mit Neumann publik gemacht, die Fragen nach Interessenkonflikten aufwarfen. Beispielsweise hat das Unternehmen Räumlichkeiten in Gebäuden angemietet, zu deren Eigentümern er gehört. Neumann hat sich außerdem von Wework fast sechs Millionen Dollar für die Nutzung der Marke „We“ bezahlen lassen. Diese Transaktion wurde rückgängig gemacht, nachdem sie für Kritik gesorgt hatte. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur „Bloomberg“ hat auch die Börsenaufsicht SEC Untersuchungen rund um Wework eingeleitet.

          Roland Lindner

          Wirtschaftskorrespondent in New York.

           

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