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Strenge Corona-Regeln : Schwimmbäder machen Verlust – und wieder auf

  • -Aktualisiert am

Absprungbereit: Die ersten Freibäder öffnen wieder. Bild: dpa

Sachsen erlaubt die Öffnung von Freibädern. Auch in Düsseldorf und Bonn geht es wieder los. Doch für die Gemeinden wird der Bäderbetrieb noch teurer als zuvor.

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          Im Sommer sind Schwimmbäder für viele Menschen ein wichtiger Ort der Freizeitgestaltung. Doch in diesen Monaten ist eine unbeschwerte Badesaison kaum vorstellbar: Bevölkerte Liegewiesen, Planschen im übervollen Kinderbecken, die lange Schlange vor der Rutsche oder der Pommesbude passen kaum zum Abstandsgebot in der Corona-Pandemie. Dennoch dürfen die ersten der rund 6000 Bäder in Deutschland nach wochenlanger Schließung nun wieder öffnen, auch wenn sie dafür viele Regeln beachten müssen.

          Jan Hauser

          Redakteur in der Wirtschaft.

          In Düsseldorf startet am Mittwoch das Strandbad Lörick als erstes Freibad der Stadt und als eines der ersten in Nordrhein-Westfalen. Allerdings ist dafür eine Online-Reservierung nötig und es sind außerdem höchstens 1200 Schwimmer am Tag erlaubt. „Die Situation ist für alle Neuland“, sagte Roland Kettler, Geschäftsführer der Bädergesellschaft Düsseldorf. Der kommunale Betrieb kam in der Corona-Schließzeit bislang auf Einbußen von 2,5 Millionen Euro.

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