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Ampel-Verhandlungen : Wer hat Angst vor Christian Lindner?

Nicht nur Christian Lindner möchte der nächste Finanzminister werden. Bild: Reuters

In wenigen Tagen sollen die Koalitionsgespräche nach dem ursprünglichen Plan in die entscheidende Phase gehen. Doch sie sind ins Stocken geraten. Das hat auch mit dem Streit ums Finanzressort zu tun.

          6 Min.

          Kommenden Mittwoch, so lautet offiziell noch immer der Plan, sollen die Koalitionsverhandlungen in ihre entscheidende Phase eintreten. Die sage und schreibe 300 Unterhändler in 22 Arbeitsgruppen wollen bis dahin die Ergebnisse ihrer Beratungen vorlegen, absehbar mit beachtlichen Lücken gerade bei den politisch am meisten umstrittenen Themen. Danach sollen die ­Parteispitzen wieder ran, um Kompromisse an entscheidenden Punkten zu schließen – und, auch das steht dann an, Ressortverteilung und Personalien zu klären.

          Ralph Bollmann
          Korrespondent für Wirtschaftspolitik und stellvertretender Leiter Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Vor allem also die Frage, wer dem designierten Kanzler Olaf Scholz von der SPD in seinem bisherigen Amt als Bundesminister der Finanzen nachfolgen darf. Spätestens seit die FDP im fernen Jahr 2009 auf das Ressort verzichtete und stattdessen in der Eurokrise der CDU-Politiker Wolfgang Schäuble zum heimlichen Vizekanzler avancierte, gilt es als wichtigstes Ressort der Regierung, wichtiger jedenfalls als das Außenamt, das längst im Schatten der Regierungszentrale steht.

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