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Der Tübinger Weg : Die Antreiberin

Die Notärztin Lisa Federle, 59, auf dem Tübinger Marktplatz Bild: Ditfurth, Philipp von [FAZ-Recht:2]

In Tübingen trinken die Menschen wieder Cappuccino in den Cafés. Das haben sie einer Frau zu verdanken, die keine Lust auf Bremser hat. Ein Porträt der 59 Jahre alten Notärztin Lisa Federle.

          7 Min.

          Die Freiheit schmeckt nach Aperol und Milchkaffee. Es sind 16 Grad, die Sonne scheint, Menschen sitzen zusammen an Tischen, sie essen und trinken – und genießen, was so nirgendwo sonst in Deutschland möglich ist: die offene Gastronomie in Tübingen. Es ist eine Zauberwelt. Während Deutschland im Lockdown verharrt, hat die Universitätsstadt am Neckar ihren Restaurants und Cafés, Theatern, Museen und Geschäften, vor allem aber ihren Bewohnern ein wenig Alltag geschenkt.

          Maja Brankovic
          Redakteurin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, zuständig für „Der Volkswirt“.

          Es ist Tag neun des Modellprojekts „Öffnen mit Sicherheit“. Und es läuft gut. 4000 Menschen lassen sich täglich testen. Der Beleg eines negativen Tests ist die Eintrittskarte für alle weiteren Annehmlichkeiten. Die Stimmung in der Stadt ist gelöst. Das Leben mit dem Virus sieht so einfach aus.

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