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F.A.S. exklusiv : Wer an Covid stirbt – und wer überlebt

Auf der Intensivstation Bild: Lucas Bäuml

Zum ersten Mal gibt es verlässliche Zahlen zur Überlebenschance von Covid-Patienten nach einer Klinikbehandlung. Das Ergebnis ist ernüchternd.

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          Mehr als die Hälfte der Covid-Patienten, die während der ersten Welle der Corona-Seuche im vergangenen Frühjahr in einer Klinik in Deutschland invasiv beatmet wurden, ist noch im Krankenhaus gestorben. Von den im Krankenhaus behandelten Covid-Patienten, die nicht beatmet wurden, sind 18 Prozent in der Klinik gestorben und weitere 5 Prozent in den Wochen und Monaten nach der Entlassung. Wer invasiv beatmet wurde und danach aus dem Krankenhaus entlassen wurde, hatte in den folgenden Monaten indes im Durchschnitt kein höheres Sterberisiko als die nicht beatmeten Patienten.

          Sebastian Balzter
          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Dies geht aus einer bisher unveröffentlichten Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK hervor, die der F.A.S. vorliegt. Es ist die erste repräsentative deutschlandweite Untersuchung der Überlebenschancen von schwer erkrankten Covid-Patienten, die über die Dauer des Krankenhausaufenthalts hinausgeht. Dafür wurden die Daten von 8679 an Covid erkrankten AOK-Versicherten bis sechs Monate nach ihrer Erstaufnahme in die Klinik analysiert.

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