https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/weniger-gas-aus-moskau-18103174.html

Nord Stream 1 : Weniger Gas aus Moskau

  • Aktualisiert am

Pipeline Nord Stream 1 Bild: Reuters

Was steckt hinter der plötzlichen Reduzierung?

          2 Min.

          In der Auseinandersetzung mit dem Westen nutzt Russland offenbar weiterhin Gaslieferungen als Druckmittel: Der vom Kreml kontrollierte Gaskonzern Gazprom teilte am Dienstag mit, seine Lieferungen in die EU über die wichtige Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 um 40 Prozent zu reduzieren. Die unterseeische Gasleitung mit einer Nennkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern pro Jahr ist die wichtigste Route für russisches Gas nach Deutschland. Ein Grund dafür sei, dass der deutsche Konzern Siemens nicht rechtzeitig nötige Bauteile für die Kompressorstation Portowaja aus der Reparatur zurückgeliefert habe.

          In einer ersten Reaktion beschwichtigte das Bundeswirtschaftsministerium. „Wir beobachten die Lage und prüfen den Sachverhalt. Aktuell ist die Versorgungssicherheit weiter gewährleistet“, sagte eine Sprecherin. Eine aktuelle Lageeinschätzung durch die Bundesnetzagentur ließ zunächst auf sich warten. Die Behörde, die seit dem Ausrufen der Frühwarnstufe Ende März den Markt überwacht und für den Fall der Fälle eine Gasrationierung vorbereitet, hatte aber schon vorher auf mögliche Unterbrechungen hingewiesen.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Setzt sich die Gendersprache durch? Die Mehrheit der Deutschen ist dagegen.

          Gendern bei ARD und ZDF : Was für ein Aberglaube

          Durch das Gendern sondern sich ARD und ZDF vom Publikum ab. Kommen die Sender noch zur Besinnung? Oder ist es schon zu spät? Ein Gastbeitrag.