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Weniger Exporte : Ukraine-Krise belastet deutsche Wirtschaft

  • Aktualisiert am

Die Krise in der Ukraine und der Konflikt mit Russland bereiten deutschen Unternehmen wirtschaftliche Probleme Bild: dpa

Deutsche Unternehmen spüren den Konflikt mit Moskau bereits deutlich: Die Exporte seien stark rückläufig, berichtet der DIHK. Vom Handel mit Russland hängen fast 400.000 Arbeitsplätze ab.

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          Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sieht negative Auswirkungen des Ukraine-Konflikts auf die deutsche Wirtschaft. DIHK-Präsident Eric Schweitzer sagte der „Berliner Zeitung“, die Exporte seien „bereits stark rückläufig“. Die Geschäftserwartungen heimischer Unternehmen trübten sich zudem zunehmend ein. Mit großen Investitionen würden sich die Firmen ebenfalls zurückhalten, weil eine „starke Verunsicherung“ über die weitere Entwicklung der Lage herrsche.

          Schweitzer äußerte dennoch Verständnis für mögliche harte Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Wenn nötig, müsse durch Strafmaßnahmen auch Druck aufgebaut werden. Da dies in Deutschland Arbeitsplätze koste, sei es klug gewesen, den Druck schrittweise zu erhöhen statt „gleich die große Keule herauszuholen“. Es müsse immer wieder versucht werden, auf dem Verhandlungsweg zu Lösungen zu kommen.

          Gas- und Ölreserven reichen drei bis vier Monate

          Laut Schweitzer hängen vom Handel mit Russland fast 400.000 Arbeitsplätze ab. Die Abhängigkeit Russlands von Deutschland und der Europäischen Union sei allerdings deutlich größer als die Abhängigkeit deutscher Unternehmen von Russland. Der Konflikt treffe die russische Wirtschaft deshalb bereits jetzt viel stärker als die deutsche.

          Deutschland decke zwar etwa ein Drittel seines Bedarfs mit Erdgas und Erdöl aus Russland. Die Abhängigkeit sei aber gegenseitig. Die russische Seite sei auf die Einnahmen aus dem Energiegeschäft angewiesen. Die deutschen Reserven reichten zudem für drei bis vier Monate. Deswegen mache er sich „im Moment keine Sorge“, fügte Schweitzer hinzu.

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