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Weltwirtschaftsforum : Sieben Botschaften aus Davos

  • -Aktualisiert am

In Davos trifft sich Jahr für Jahr die Elite der Wirtschaft. Dieses Jahr im Schneematsch. Bild: WEF

Wie geht es der Weltwirtschaft? Wie sieht der Ausblick in die Zukunft aus? Angela Merkel jedenfalls wird immer noch geschätzt, und zu Fuß gehen ist in Davos weiterhin nicht sonderlich beliebt.

          5 Min.

          1. 2020 wird ein gutes Jahr

          Wenn die Börsen rund um den Globus Rekorde feiern, färbt das ab auf die Laune der Wirtschaftselite. Optimismus war daher Trumpf auf dem World Economic Forum (WEF). Die Argumente dafür liegen auf der Hand: die lockere Geldpolitik der Notenbanken, der entschärfte Handelskonflikt zwischen Amerika und China, das Aufatmen über den endlich geregelten Brexit. Dazu ein Wahljahr in Amerika, in dem die Regierung traditionell alles unternimmt, um die Ökonomie anzukurbeln. Ein Donald Trump erst recht. Der Internationale Währungsfonds, in Davos vertreten durch die neue Chefin Kristalina Georgiewa, rechnet daher mit einem Wachstum der Weltwirtschaft von 3,3 Prozent. 2019 waren es nur 2,9 Prozent.

          Georg Meck

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          „So wie es aussieht, wird 2020 ein gutes Jahr“, bestätigt McKinsey-Chef Cornelius Baur. „Die Stimmung der Konzernchefs ist gut, je weiter weg von der Autoindustrie, desto besser.“ Wenn gedämpfte Töne zu hören sind, dann am ehesten aus dieser Ecke, der Autoindustrie selbst, gefolgt von Maschinenbau und Chemieindustrie, die eine nachlassende Autokonjunktur direkt zu spüren bekommen. Mit einem Absturz aber rechnet selbst dort niemand. „Kein Grund zur Panik“, beruhigt etwa VW-Vorstand Andreas Renschler, in Personalunion Chef des Lkw-Herstellers Traton. Er rechnet für seine Laster mit „10 oder 20 Prozent weniger Absatz“ in Europa: „Darauf stellen wir uns ein, im zweiten Halbjahr wird die Stimmung womöglich schon wieder besser.“ Bange machen gilt nicht.

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