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WEF-Gründer Klaus Schwab : „Die Welt braucht Davos heute mehr denn je“

Klaus Schwab, Gründer des Weltwirtschaftsforums (WEF) Bild: dpa

Zum 50. Mal treffen sich bald die Mächtigen aus Politik und Wirtschaft in den Schweizer Alpen. Im Interview spricht Weltwirtschaftsforum-Gründe Klaus Schwab über geliehenes Startkapital, die Herausforderungen 2020 – und seinen eindrucksvollsten Gast.

          7 Min.

          Herr Schwab, wie erklären Sie einem Kind mit einem Satz, was in Davos eine Woche lang geschieht?

          Sven Astheimer

          Verantwortlicher Redakteur für die Unternehmensberichterstattung.

          In einem globalen Dorf machen sich Menschen Gedanken über die Zukunft und versuchen, diese Zukunft positiv zu gestalten. Ja, ich glaube, das trifft es.

          Das Forum feiert seinen 50. Geburtstag. In welchem Stadium befindet sich die Veranstaltung, haben Sie ihre Midlifecrisis schon überstanden?

          Wir sind heute eine anerkannte internationale Organisation und füllen eine bedeutende Lücke: Wir helfen, die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu gewährleisten bei den bedeutendsten aktuellen Herausforderungen. Wir sind in den fünfzig Jahren von einem Konferenzorganisator zu einer substantiellen Organisation geworden, die mit praktisch allen Regierungen und anderen Organisationen zusammenarbeitet.

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