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Von der Leyen spricht in Davos : Wirtschaft soll für alle da sein

Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, spricht zum Auftakt des Weltwirtschaftsforums in Davos. Bild: dpa

Ursula von der Leyen eröffnet das 50. Weltwirtschaftsforum in Davos: Im Mittelpunkt ihrer Ansprache stand der Einklang von wirtschaftlicher Leistung und sozialem Fortschritt. Forums-Gründer Klaus Schwab erinnert an die Anfänge.

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          Die Idee der Sozialen Marktwirtschaft ist wichtiger denn je. Dies betonte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, anlässlich der Eröffnung des Weltwirtschaftsforums in Davos. Das Forum feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag. Rund 3000 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und der Zivilgesellschaft haben sich in Graubünden versammelt, um über Themen wie eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung, die Zukunft der Globalisierung und die Vereinbarkeit von Ökonomie und Ökologie zu diskutieren. Am Dienstag wird der amerikanische Präsident Donald Trump in Davos sprechen, am Donnerstag Bundeskanzlerin Angela Merkel.

          Gerald Braunberger
          Herausgeber.

          „In Davos ist es immer um internationale Kooperation gegangen“, sagte von der Leyen. „Hier treffen sich Politiker, die andernorts nicht miteinander reden würden. Davos ist auch der Ort, an dem sich Vertreter der Wirtschaft mit Vertretern der Zivilgesellschaft treffen.“

          Der Gründer des Weltwirtschaftsforum, Klaus Schwab, erinnerte an die Anfänge der Veranstaltung. Im Jahre 1970 habe der bekannte amerikanische Ökonom Milton Friedman die These vertreten, Unternehmen sollten sich nur um ihr wirtschaftliches Wohlergehen kümmern.

          Dies habe er schon damals für falsch gehalten, sagte Schwab, der Unternehmen als eine soziale Organisation bezeichnete. Unternehmen seien auch gesellschaftlich verantwortlich; zum Beispiel gegenüber ihren Arbeitnehmern. Schwab sieht sich in seinem ganzheitlichen Ansatz, der eine vornehmlich an der Maximierung des Börsenwerts ausgerichteten Strategie von Unternehmen ablehnt, in der Tradition Ludwig Erhards.

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