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„Discovering happiness“ : Millionäre suchen das Glück

Wer könnte bei diesem Ausblick unglücklich sein? Wie Millionäre auch außerhalb des Weltwirtschaftsforums in Davos ihr Leben verbessern, lernen sie bei einem Workshop der Universität Berkeley. Bild: Getty

Geld macht nicht glücklich, sagt die Wissenschaft. Aber was sorgt dann für unser Glück? In Davos lernen Reiche, was ihr Leben wirklich verbessert – und weshalb Geld letztlich auch keine Lösung ist.

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          Das Rinerhorn im hinteren Teil des Davoser Tals gilt als Geheimtipp unter Skifahrern. Doch die Gruppen, die sich während des Weltwirtschaftsforums (WEF) auf den Weg dorthin machen, haben mit Wintersport wenig im Sinn. Statt Skiern tragen sie elegante Boots an den Füßen, edle Ledertaschen und wollene Wintermäntel. Manche werfen zwar einen wehmütigen Blick auf die leeren, sonnigen Pisten. Zu schön wäre es, hier jetzt abzufahren. Ihre Mission aber ist eine andere.

          Bettina Weiguny
          Freie Autorin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Es ist die Suche nach dem Glück, die sie auf den Berg treibt: „Meaningful life: Discovering happiness“ heißt die Veranstaltung, die oben auf einer Hütte stattfindet, weit weg vom Davoser Trubel, organisiert von der Universität Berkeley. Die Teilnehmer, ein buntes Grüppchen von Männern und Frauen, darunter Ökonomen, Manager und Multimillionäre, opfern einen ganzen Nachmittag, um herzukommen. Viel Zeit für einen WEF-Teilnehmer, dessen Tage in dieser Woche eher im Halbstundenrhythmus durchgetaktet sind. Trotzdem war das Seminar jeden Tag ausgebucht.

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