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CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer : „Die Menschen wollen nicht bevormundet werden“

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Annegret Kamp-Karrenbauer ist heute auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Bild: dpa

Annegret Kramp-Karrenbauer mahnt eine Klimapolitik mit Augenmaß an und möchte ihrer Partei ein schärferes wirtschaftspolitisches Profil verleihen. An diesem Donnerstag ist sie in Davos.

          Kurz vor ihrem Besuch auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos hat die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer eine Klimapolitik mit Augenmaß angemahnt. „Die Menschen wollen nicht bevormundet und auch nicht umerzogen werden“, sagte sie dem „Handelsblatt“.

          Die Debatte um Vorschriften und Verbote trage mitunter „absurde Züge“ und werde teilweise unversöhnlich geführt. „Auf der einen Seite eine Art ökologisches Jakobinertum, das die Ethik des guten Lebens ohne Rücksicht auf Verluste durchsetzen will, auf der anderen Seite aber auch ökonomisches Gewinnstreben, das seine Ziele ohne Rücksicht auf ökologische Folgewirkungen verfolgt“, kritisierte die CDU-Chefin.

          Kramp-Karrenbauer warb stattdessen für einen Ausgleich zwischen Ökologie und Ökonomie. Die CDU müsse Vorschläge machen, „wie wir die Klimaziele umsetzen wollen, ohne Deutschland zu deindustrialisieren“.

          Zugleich deutete Kramp-Karrenbauer an, der CDU wieder ein schärferes wirtschaftspolitisches Profil verleihen zu wollen. Sie ging darauf ein, dass andere Länder längst die Steuern für Unternehmen gesenkt hätten. Konkret forderte sie, den Soli komplett abzuschaffen.

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