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Davos : Jahr der Megatrends

Helikopter über den Schweizer Alpen auf dem Weg nach Davos: In einem sitzt der amerikanische Präsident Donald Trump. Bild: AFP

In Deutschland besteht eine verhängnisvolle Neigung zu glauben, wer die Welt verändern wolle, müsse in erster Linie moralisieren. Die Wirtschaft ist aber nicht der natürliche Feind der Klimapolitik. Das zeigte sich gerade in Davos.

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          Einer der dieses Jahr in Davos am häufigsten verwendeten Begriffe lautete Kipppunkt, in Englisch „tipping point“. Damit ist ein Punkt gemeint, der den Beginn einer dramatischen Beschleunigung einer bisher eher gemächlich und zumeist auch gut vorhersehbaren Entwicklung markiert. Von Kipppunkten sprachen auf dem Weltwirtschaftsforum viele Vertreter von Politik und Zivilgesellschaft, aber auch aus der Wirtschaft. Die Redner bezogen sich nicht nur auf eine häufig vorhergesagte Beschleunigung des Klimawandels, sondern auch auf eine Beschleunigung des technischen Fortschritts, der nicht nur das Alltagsleben erfasst, sondern, vielleicht stärker noch, die Entwicklungs- und Produktionsprozesse in den Unternehmen.

          Die zentrale Botschaft des diesjährigen Weltwirtschaftsforums lautet: Mit dem Klimawandel und dem gelegentlich als Vierte Industrielle Revolution bezeichneten technischen Fortschritt wird unsere Zeit durch zwei Megatrends bestimmt, die gemeinsam betrachtet werden müssen und die nur auf marktwirtschaftlichem Wege angegangen werden können. Dann bietet sich die Möglichkeit, die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen.

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