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Bolsonaro in Davos : Brasiliens Präsident wirbt um ausländische Investoren

  • Aktualisiert am

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro und WEF-Chef Klaus Schwab in Davos. Bild: AP

Jair Bolsonaro kündigt an, die brasilianische Wirtschaft zu öffnen. Und auch zum Umweltschutz äußert er sich.

          Während seines ersten internationalen Auftritts hat der neue brasilianische Präsident Jair Bolsonaro eine wirtschaftliche Öffnung seines Landes angekündigt. „Wir werden unsere Wirtschaft öffnen und die Handelsbeziehungen zu anderen Staaten vertiefen“, sagte er auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos. „Unsere Wirtschaft ist für ausländische Investitionen noch relativ verschlossen. Das wollen wir ändern.“

          Seine Regierung werde Steuern senken, staatliche Unternehmen privatisieren und die Bürokratie abbauen. Und gegen die weit verbreitete Korruption vorgehen.

          Befürchtungen, seine rechtsgerichtete Regierung werde den Umweltschutz in der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas zurückfahren, trat der ehemalige Militär in seiner Rede entgegen. „Brasilien tut sehr viel für die Umwelt und den Naturschutz“, sagte er.

          Er fügte hinzu: „Wir wollen Fortschritt erzielen und gleichzeitig Umweltschutz und Artenvielfalt erhalten.“ Allerdings betonte Bolsonaro auch, dass Brasilien über zahlreiche natürliche Ressourcen verfüge, die wirtschaftlich genutzt werden könnten.

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