https://www.faz.net/-gqe-9izm9

Bolsonaro in Davos : Brasiliens Präsident wirbt um ausländische Investoren

  • Aktualisiert am

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro und WEF-Chef Klaus Schwab in Davos. Bild: AP

Jair Bolsonaro kündigt an, die brasilianische Wirtschaft zu öffnen. Und auch zum Umweltschutz äußert er sich.

          Während seines ersten internationalen Auftritts hat der neue brasilianische Präsident Jair Bolsonaro eine wirtschaftliche Öffnung seines Landes angekündigt. „Wir werden unsere Wirtschaft öffnen und die Handelsbeziehungen zu anderen Staaten vertiefen“, sagte er auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos. „Unsere Wirtschaft ist für ausländische Investitionen noch relativ verschlossen. Das wollen wir ändern.“

          Seine Regierung werde Steuern senken, staatliche Unternehmen privatisieren und die Bürokratie abbauen. Und gegen die weit verbreitete Korruption vorgehen.

          Befürchtungen, seine rechtsgerichtete Regierung werde den Umweltschutz in der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas zurückfahren, trat der ehemalige Militär in seiner Rede entgegen. „Brasilien tut sehr viel für die Umwelt und den Naturschutz“, sagte er.

          Er fügte hinzu: „Wir wollen Fortschritt erzielen und gleichzeitig Umweltschutz und Artenvielfalt erhalten.“ Allerdings betonte Bolsonaro auch, dass Brasilien über zahlreiche natürliche Ressourcen verfüge, die wirtschaftlich genutzt werden könnten.

          Weitere Themen

          Der Sozialismus als Schreckensbild

          Unamerikanische Werte? : Der Sozialismus als Schreckensbild

          Entschlossenheit oder pure Angst? Donald Trump und die Republikaner schwingen gern die Sozialismus-Keule, um die Demokraten zu diskreditieren. Dabei verstehen Amerikaner unter dem Begriff etwas ganz anderes als Europäer.

          Stillstand beim BVG Video-Seite öffnen

          Warnstreiks im Berufsverkehr : Stillstand beim BVG

          Wegen der laufenden Tarifverhandlungen kommt es zu Warnstreiks der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Die Menschen in der Hauptstadt mussten deswegen im morgendlichen Berufsverkehr auf U-Bahn, Straßenbahn und die meisten Busse verzichten.

          Topmeldungen

          Geht es Arbeitnehmern wirklich so schlecht?

          Ausgebeutete Arbeitnehmer? : Der Markt ist klüger als die SPD

          Arbeitnehmer haben heute so viel Macht wie selten zuvor. So manchen Arbeitgeber treiben sie gar zur Verzweiflung. Nur: Wer sagt das jetzt den Sozialdemokraten? Die sprechen weiter von Gerechtigkeitslücken, die geschlossen werden müssen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.