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Michael Mack

Unterwegs in Davos: Michael Mack : Zeit zur Einordnung

Der Samstag in Davos bietet etwas Zeit, die zahlreichen Eindrücke der ersten Tage zu ordnen, findet der Chef des Saatgut-Unternehmens Syngenta. In der Kolumne „Unterwegs in Davos“ erklärt er, warum dieser Tag etwas ruhiger verläuft.
Man kennt sich: Tony Blair, Jet Li, Bill Gates, Bill Clinton und Muhammad Yunus (von links)

Clinton, Yunus und Gates : Hilfsprogramme auch für die Armen

Davos zieht Gutmenschen an: Sie glauben, dass die Finanzkrise Stiftungen belasten, aber nicht stoppen wird. Gelder aus den staatlichen Konjunkturprogrammen sollten gleichwohl zu einem festen Prozentsatz für arme Bevölkerungsschichten reserviert werden.

Wortbruch der Union : Soli-Schmerzen

Dass ein Teil des Soli bleibt, dürfte für die Betroffenen finanziell zu verschmerzen sein. Nicht aber der Wortbruch der Union – und das bittere Gefühl, dass ihr Sondereinsatz für das Land nicht einmal wertgeschätzt wird.

Pkw-Maut : Ziemlicher Murks

Diese Art von Wegezoll hilft weder gegen Staus noch bringt sie dem Staat nennenswert Geld ein. Und doch: Die geplante Pkw-Maut hat auch etwas Gutes.

Zukunftstechnik : Sonys Leere

Sonys Besonderheit ist das zukunftsträchtige Geschäft mit hervorragenden Bildsensoren für Handys, Fotoapparate oder Autos. Ein wichtiges Argument gegen eine Aufspaltung bleibt indes.

Wohnen in Deutschland : Gute Grundsteuer

Die Union hat sich im Streit um die Grundsteuer durchgesetzt. Auch wenn die Steuerberater nicht glücklich sein werden – der nun mögliche Wettbewerb ist nicht schlecht.
Auf einmal war er weg: Beleidigt verließ Erdogan die Diskussionsveranstaltung mit Peres

Eklat in Davos : Erdogan stürmt vom Podium

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos ist der türkische Ministerpräsident Erdogan erbost aus einer Podiumsdiskussion gerannt. Auslöser war ein Streit mit dem israelischen Präsidenten Peres über den Krieg im Gazastreifen. Jetzt feiern Erdogans Anhänger ihn als den „Eroberer von Davos“.

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  • In Davos wird die Krise zur Endlosschleife der Diskussion werden

    Weltwirtschaftsforum in Davos : Dauer-Krisentreffen

    Das Weltwirtschaftsforum in Davos findet zur rechten Zeit statt, um ein Resümee zu ziehen. Schon beim letzten Treffen vor einem Jahr standen alle Zeichen auf Krise. Nun gilt es zu prüfen, ob alle damals getroffenen Entscheidungen die richtigen waren.
  • Das winterliche Davos rüstet sich für das Weltwirtschaftsforum

    Weltwirtschaftsforum : Gewinner in der Krise

    Das Weltwirtschaftsforum in Davos ist einer der wenigen Gewinner der Krise: Nie war die Beteiligung so zahlreich, nie die Prominenz so groß. Trotzdem sind keine Patentrezepte zu erwarten.
  • Ein weltumspannendes Unternehmen - in einem beschaulichen Ort in den Alpen

    Weltwirtschaftsforum : Für 12.000 Euro nach Davos

    Im Jahr 1971 versammelten sich erstmals 444 Führungskräfte im damals neuen Kongresszentrum von Davos. Im Verlauf der vergangenen 38 Jahre ist aus dem Weltwirtschaftsforum eine weltumspannende Organisation geworden. Eintrittspreis für einen Vorstandsvorsitzenden: 12.000 Euro.
  • Am Dienstag hebt sich der Vorhang für Davos 2009

    Weltwirtschaftsforum Davos : Sehnsucht nach Greisen

    Ab Mittwoch dieser Woche trifft sich die Wirtschaftselite in den Schweizer Bergen. 2500 Manager und Politiker suchen nach Orientierung - so viele wie nie. Gerade alte Männer wie Helmut Schmidt, Paul Volcker oder George Soros genießen neues Vertrauen. Denn sie wissen noch, wie es war, als es zum Schlimmsten kam.