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Davos 2008 : Der Terminkalender

Die Informationstechnologie, vor allem aber die nächste Entwicklungsstufe des Internets (Web 2.0) machen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Entwicklungsteams überhaupt erst möglich. Wie können solche technischen Fähigkeiten genutzt werden, um damit auch Entwicklungsländern auf die Sprünge zu helfen? Darüber diskutieren unter anderen Vyomesh Joshi, Executive Vice President der Druckersparte des amerikanischen Computerherstellers Hewlett-Packard, Michael Mayer, der Vorstandsvorsitzende des Halbleiterherstellers Freescale, und B. Ramalinga Raju, der Gründer des indischen Informationstechnologie-Dienstleisters Satyam.

In einem weiteren Forum geht es am Morgen um die Frage, was global tätige Unternehmen dafür tun können, um die Welt funktionsfähig zu halten. Darüber sprechen John Chambers, der Vorstandsvorsitzende des amerikanischen Netzwerkausrüsters Cisco, Wang Jianzhou, der Chef von China Mobile, und Inra Nooyi, der Vorstandsvorsitzende von Pepsico. Moderieren wird der Gründer des WEF, Klaus Schwab.

Am Abend diskutieren diverse amerikanische Politiker und hohe Beamte bis hin zu den Chefs der Bundespolizei FBI und der Wertpapieraufsichtsbehörde SEC über die Zukunft der Vereinigten Staaten im Jahr der Präsidentschaftswahl.

Samstag

Die Biotechnologie hat in der pharmazeutischen Forschung viel verändert. Aber es dauert noch immer sieben bis zehn Jahre bis zur Marktreife eines neuen Medikaments, und die durchschnittlichen Kosten übersteigen leicht die Grenze von 800 Millionen Dollar. Vor diesem Hintergrund diskutiert der Intel-Verwaltungsratsvorsitzende Craig Barrett am Morgen mit anderen Teilnehmern über die Frage, wie sich die Entwicklung neuer Medikamente beschleunigen lässt. Was kann in der Prüfung und Zulassung von Medikamenten verbessert werden? Und: Wie sehr werden auf einzelne Patienten und Patientengruppen zugeschnittene Medikamente das Geschäftsmodell der Pharmakonzerne verändern?

Im vergangenen Jahr waren die Geschäfte privater Finanzinvestoren Inhalt zahlreicher Gespräche in Davos. Aber auch 2008 will die Veranstaltung ihren Beitrag leisten, zwischen Legenden und Realität rund um die Private-Equity-Branche zu unterscheiden. Dabei helfen in einer Veranstaltung am Samstagmorgen Donald Gogle, der Chef von Clayton, Dubilier & Rice, Martin Halusa, der Vorstandsvorsitzende von Apax, sowie Henry Kravis, Mitbegründer von Kohlberg Kravis Roberts & Co.

Ist es möglicherweise genau der richtige Weg zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Erde, wenn die Hälfte der Erdbevölkerung auf 3 Prozent der Fläche der Welt wohnt? Wie können große Städte aber mit den Herausforderungen umgehen, die es rund um die Energieversorgung und Abfallentsorgung zu meistern gibt? Darüber diskutieren unter anderen Ken Livingstone, der Bürgermeister von London, Shintaro Ishihara, der Gouverneur von Tokio, und Gilbert Kassab, der Bürgermeister von São Paulo.

Am Nachmittag reden Rupert Murdoch, der Vorstandsvorsitzende des Medienkonzerns News Corp., und Tony Blair über die Zukunft der öffentlichen Verwaltung: „Braucht es ein ,Government 2.0'?“

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