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Weltwirtschaft : Gefährliche Defizite

  • -Aktualisiert am

Vor allem in Amerika gibt die Regierung viel mehr Geld aus, als sie einnimmt. Schnell könnten die Zinsen in die Höhe klettern, wenn unter Investoren Zweifel an der Zahlungsfähigkeit wachsen. Darum muss Barack Obama zügig ein Signal senden, dass es ihm ernst ist mit einer Konsolidierung des Etats.

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          Die Warnung kommt zur rechten Zeit: Hohe Haushaltsdefizite sind gefährlich und können zu einer erheblichen Belastung für eine Volkswirtschaft werden. Daran hat eine Reihe von Ökonomen am Wochenende auf der geldpolitischen Konferenz von Jackson Hole erinnert.

          Vor allem in Amerika, aber nicht nur dort, gibt die Regierung viel mehr Geld aus, als sie einnimmt, der Schuldenberg wird immer höher. Noch sind die Kapitalmarktzinsen verhältnismäßig niedrig. Das ist aber zum Großteil der Wirtschaftskrise und der Flucht vieler Anleger in sichere Anlagen geschuldet. Schnell kann sich das Blatt wenden, können die Zinsen in die Höhe klettern, wenn die Schulden aus dem Ruder laufen und unter Investoren Zweifel an der Zahlungsfähigkeit der Regierung wachsen. Darum muss der amerikanische Präsident Barack Obama zügig ein Signal senden, dass es ihm ernst ist mit einer Konsolidierung des Etats.

          Die Budgetverhandlungen für das kommende Haushaltsjahr bieten dazu gute Gelegenheit. Umso weniger Geld sich die Regierung leihen muss, desto mehr Kapital steht für private Investitionen zur Verfügung. Das dient der Leistungsfähigkeit der Wirtschaft und dem Wohlstand der Bürger.

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