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Sicherheitsbedenken : Gefährliche Windräder

  • -Aktualisiert am

Eine brennende Windkraftanlage in Niedersachsen Bild: Picture-Alliance

Herabstürzende Flügel, brennende Rotoren: Über die Sicherheit von Windkraftanlagen wird heftig gestritten. Ein Hersteller muss für Reparaturen sogar 175 Millionen Euro zurückstellen.

          3 Min.

          Im Streit über die Gefahren havarierender Windräder gehen die großen Hersteller der Anlagen meistens in Deckung. Gewöhnlich schweigen sie, wenn es mal wieder gekracht hat. Und das tut es regelmäßig: Erst im Juni stürzte in Altenberge bei Münster eine tonnenschwere Rotornabe mitsamt der drei riesigen Flügel in die Tiefe. Zuvor brannte im Harz eine weitere Windkraftanlage ab. Menschen könnten verletzt werden oder sogar umkommen, lautet die Befürchtung vielerorts. Der TÜV-Verband geht für Deutschland im Jahr von 40 bis 50 Windkraftanlagen mit „gravierenden Schäden“ aus und fordert für die immer mehr in die Höhe schießenden Industrieanlagen zeitgemäße Sicherheitsüberwachungen, die es bislang nicht gebe.

          Wie brisant das Thema für die Unternehmen selbst ist, zeigt jetzt das Beispiel des weltgrößten Windturbinenherstellers Vestas aus Dänemark. Die F.A.Z. hatte im Mai über Materialmängel an Flügeln des Typs V136 berichtet, die an Anlagen von zwei Windparks im Weserbergland und im Odenwald aufgetreten waren. Die Industrieboliden sind mehr als 200 Meter hoch und gerade mal zwei Jahre alt. Auf sie wirken erhebliche Kräfte ein. Damals wollte sich Vestas nicht dazu äußern. Inzwischen ist jedoch aus dem aktuellen Geschäftsbericht zu erfahren, dass der Anbieter im zweiten Quartal Garantierückstellungen in dreistelliger Millionenhöhe gebildet hat. Das bestätigte diesmal auf Nachfrage eine Unternehmenssprecherin – und mehr noch.

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