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Wassernotstand : Muss der Pool leer bleiben?

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Lauenau zapfen Löschwasser aus dem Tank eines ihrer Einsatzfahrzeuge. Bild: Picture-Alliance

In einigen Gemeinden ist der Wassernotstand ausgebrochen. Gärten können nicht gewässert werden, ein Freibad musste schließen. Droht das im ganzen Land?

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          Kein Freibad, kein Rasensprenger, kein Pool, das Ende der Sommerferien und 35 Grad: In Borgholzhausen im Kreis Gütersloh muss gespart werden, an Wasser. Das heißt: nicht den Garten wässern, nicht den Pool befüllen, um die Trinkwasserversorgung nicht zu gefährden. Und auch die Filterspülung des Freibades, für die Trinkwasser benötigt wird, musste ausbleiben.

          Damit ist die Stadt nicht allein. Im Hochtaunuskreis haben die Gemeinden Grävenwiesbach und Schmitten den Trinkwassernotstand ausgerufen. Am Samstag brach in der niedersächsischen Gemeinde Lauenau kurz die Trinkwasserversorgung zusammen. Warum? Es wird mehr Wasser verbraucht als gepumpt werden kann.

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