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Fremdes Amerika? : Meine Tennislehrer im Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Flushing Meadows, New York: Wer in den Vereinigten Staaten Tennis spielt, erfährt einiges über die Arbeitswelt des Landes. Bild: Mauritius

Als er Korrespondent in Amerika wurde, begann unser Autor, Tennisstunden zu nehmen. Seine vier Trainer haben ihn viel über Filzbälle gelehrt. Aber noch mehr über das Leben in den USA.

          9 Min.

          Die Aussage, Coach Gary Addie habe Tennis in die Wiege gelegt bekommen, ist eine Untertreibung. Seine Mutter verbrachte ihre Zeit auf den Tennisplätzen des exklusiven Edgemoor-Clubs in Bethesda, als sie schon mit ihm schwanger war. Sie hieß Pauline Betz-Addie und war in den Vierzigerjahren die beste Spielerin der Welt.

          Winand von Petersdorff-Campen
          Wirtschaftskorrespondent in Washington.

          Vier amerikanische Meisterschaften, der Sieg von Wimbledon 1946 und ein Mixed-Doppel-Erfolg in Paris im selben Jahr dokumentieren ihre Ausnahmeposition. Sohn Gary ist heute 65 Jahre alt und mehr als 50 davon Tennistrainer. Er hat beruflich nie etwas anderes gemacht als irgendetwas mit Tennis. Inzwischen ist er dank interessanter Verwicklungen in seinem Leben zum mehrfachen Millionär geworden. Er gibt trotzdem noch Tennisunterricht, zum Beispiel mir, wenn auch sporadischer als früher.

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