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„Prepper-Szene“ : Sie wollen einfach nur vorsorgen

Wer nur Nudeln hortet, kommt nicht weit – meinen Prepper. Deshalb sind sie für den Ernstfall vollends gerüstet. Bild: TONY CENICOLA/The New York Times

Es gibt Menschen, die sich schon seit Jahren auf das vorbereiten, was jetzt eingetreten ist: den Katastrophenfall. Sollten wir uns an „Preppern“ ein Beispiel nehmen?

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          Haben Sie in den letzten Tagen Nudeln und Toilettenpapier auf Vorrat gekauft? Das allein wird Ihnen jetzt auch nicht aus der Patsche helfen. Meint Simon Träger. Lesen kann man das auf seinem Blog. „Sobald ein Krisenfall eingetreten ist, ist es schon zu spät, sich um einen Notvorrat zu kümmern“, schreibt er dort. Jetzt ist der Krisenfall da. Vorbereitet hat sich aber kaum einer.

          Maja Brankovic

          Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Der Volkswirt“.

          Stefanie Diemand

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Zumindest, wenn man Vorbereitung in Trägers Sinne versteht. Denn egal ob Pandemien, Kriege oder Naturkatastrophen – der 31-Jährige ist für jeden Notfall gerüstet. Während andere Menschen die Supermärkte stürmten, könne er jederzeit zu Hause bleiben. Denn dort habe er alles, was er für die nächsten Wochen benötigt. Und darüber hinaus.

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