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Debatte um Gesetzesreform : Was geschieht, wenn der Billiganbieter nicht mehr liefert

Hinter den Marktpreisen von Strom gibt es viele Risiken – und Streit um deren Weitergabe an Konsumenten. Bild: dpa

Kunden von Billigstromanbietern, die den Preisanstieg nicht überlebt haben, müssen in die teure Grundversorgung wechseln. Verbraucherschützer und Grundversorger streiten daher über mehr Regulierung des Energiemarktes.

          5 Min.

          Die Bundesregierung will Stromkunden ehemaliger Billiganbieter helfen, die sich nun Preiserhöhungen und Kündigungen ausgesetzt sehen. Nun wird darüber debattiert, welche Regulierungen notwendig und angemessen sind. Uneins sind Verbraucherschützer und Grundversorger unter anderem darüber, ob preisliche Unterschiede für Neu- und Bestandskunden nach gegenwärtiger Gesetzeslage zulässig, womöglich sogar geboten sind. Entsprechend umstritten ist, ob und wie der Gesetzgeber darauf reagieren sollte, dass seit Ende 2021 Tausende von Kunden in die Grund- oder Ersatzversorgung rutschten und dort zwischenzeitlich Höchstpreise für Strom und Gas zahlen mussten.

          Katja Gelinsky
          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin

          Die Grundversorger haben die Preisaufschläge für die Neukunden damit begründet, dass eigens für diese Gruppe kurzfristig in einer Höchstpreisphase Strom und Gas beschafft werden mussten. Um künftig besser rechtlich abgesichert zu sein, fordern sie, die Option abweichender Preisgestaltung für Neukunden ausdrücklich im Energiewirtschaftsgesetz zu verankern. Der Verbraucherzentrale-Bundesverband appellierte dagegen an die Politik, gespaltene Tarife „nicht zu legalisieren“.

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