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Cem Özdemir und Stefan Wolf :  „Die Schwaben sind etwas Besonderes“

Der Unternehmer Stefan Wolf, 60, erscheint zum Gespräch in der Uracher Altstadt mit Jeans und offenem Hemd. Der Grüne Cem Özdemir, 55, bevorzugt Anzug und Krawatte. Bild: Verena Müller

Der Grüne Cem Özdemir und Gesamtmetall-Präsident Stefan Wolf sind in Bad Urach zu Hause. Ein Gespräch über die Heimat, die Autobranche, den Umgang mit der Klimakrise und die Bundestagswahl.

          12 Min.

          Herr Özdemir, Herr Wolf, was bedeutet Ihnen Ihre Heimatstadt Urach?

          Ralph Bollmann
          Korrespondent für Wirtschaftspolitik und stellvertretender Leiter Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Cem Özdemir: Meine Eltern, die beide aus der Türkei kamen, haben sich hier kennen- und lieben gelernt. Ich verdanke Urach also meine Existenz, bin hier geboren und aufgewachsen. Schauen Sie: In dieser Straße dort befindet sich das elterliche Haus, inzwischen sind beide gestorben – meine Mutter erst vor wenigen Wochen. Früher bin ich hierhergekommen, um meine Eltern zu besuchen, jetzt gehe ich auf den Friedhof. Aber ich habe hier immer noch gute Freunde – und verbinde tolle Erinnerungen mit Urach.

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