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Vor- und Nachteile Wasserstoff : Wie klimaverträglich ist Wasserstoff wirklich?

  • -Aktualisiert am

Haltestelle Bremervörde:Ein Brennstoffzellenzug , der mit Strom aus Wasserstoff angetrieben wird. Bild: dpa

Ökostrom gibt es zuweilen im Überfluss. In Wasserstoff gewandelt, soll er speicherbar werden – was die Politik begeistert. Doch das „grüne Gas“ hat auch seine Nachteile.

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          Das Prinzip ist seit gut 200 Jahren bekannt, im industriellen Maßstab genutzt wird es seit dem Ende des 19. Jahrhunderts, jetzt hat es auch die Politik entdeckt: die Wasserstoffwirtschaft, in der sauberer Wasserstoff aus der Umwandlung von Elektrizität durch Elektrolyse entsteht. Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat soeben die Fördergelder für Wasserstofftechnologie in den kommenden 3 Jahren auf 180 Millionen Euro verdoppelt. Bis Dezember will die Regierung eine „Wasserstoffstrategie“ aufstellen. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat die Losung ausgegeben: „Wir wollen bei der Wasserstofftechnologie Nummer 1 in der Welt werden“ – und Japan Konkurrenz machen.

          Andreas Mihm

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          In der Elektrolyse wird Wasser durch Strom in Sauerstoff und Wasserstoff aufgespalten. Der Wasserstoff lässt sich energetisch gut nutzen. Zum Beispiel als Beimischung in Gasnetzen, zum Betrieb von Bussen, Zügen und Autos mit Brennstoffzellen, als Basis für „grünes Gas“, also Wasserstoff, der mit Kohlendioxid angereichert ist oder in den Raffinerieprozessen der chemischen Industrie.

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