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Großbank Credit Suisse : Die Schweizer Bankensünder

Die Schweizer Großbank Credit Suisse in Zürich Bild: dpa

Die Credit Suisse wankt von Skandal zu Skandal und braucht dringend einen Kulturwandel. Den hat die UBS schon hinter sich – und ist deshalb erfolgreicher.

          3 Min.

          Die Credit Suisse (CS) wankt von einem Skandal zum nächsten. In ihrer imposanten Zentrale am Züricher Paradeplatz ist die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) Dauergast. Die Aufseher haben allein in den vergangenen zwei Jahren vier Sonderprüfungen gegen die zweitgrößte Bank der Schweiz eingeleitet. Zwei dieser sogenannten Enforcement-Verfahren sind jetzt abgeschlossen – mit vernichtenden Urteilen.

          In der rufschädigenden Affäre um die Beschattung von Führungskräften stellten die Aufseher „schwere Aufsichtsrechtsverletzungen“ und „gravierende organisatorische Mängel“ fest. Mit Blick auf die kriminellen Kreditgeschäfte in Mosambik, bei denen CS-Investmentbanker 50 Millionen Dollar in die eigenen Taschen abzweigten, erkennt die Finma neben Verstößen gegen geldwäschereirechtliche Meldepflichten „schwerwiegende Mängel im Risikomanagement“.

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