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Arbeiten im Alter : Die Rente kann warten

Statt den Ruhestand zu genießen, arbeiten immer mehr Menschen weiter, weil es sich auszahlt. Bild: dpa

Immer mehr Menschen arbeiten bis weit über 65. Warum wollen die Deutschen nicht mehr in den Ruhestand gehen? Eine Studie sagt: Weil es sich lohnt.

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          Es sind zwei Trends mit dramatischen Folgen: Während die Menschen fast überall auf der Welt immer älter werden, ist das durchschnittliche Renteneintrittsalter in den Industrieländern über weite Teile des 20. Jahrhunderts hindurch gesunken. Weil die Zahl der Rentner so immer größer wird, geraten die öffentlichen Rentensysteme unter enormen Druck.

          Maja Brankovic
          Redakteurin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, zuständig für „Der Volkswirt“.

          Seit einigen Jahren aber gibt es eine Gegenbewegung: Die Arbeit in der späteren Lebensphase erlebt ein Comeback. Lag der Anteil derer, die auch im höheren Alter arbeiten gehen, Mitte der neunziger Jahre noch überall in der industrialisierten Welt auf einem historischen Tief, steigt die Erwerbsquote unter den Älteren seither an. Auch in Deutschland ist die Beschäftigungsquote der 55- bis 69-Jährigen in den letzten Jahrzehnten erst gesunken und anschließend wieder deutlich gestiegen. Und nicht nur das: Nirgendwo sonst war dieser Trend so ausgeprägt wie in Deutschland.

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