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Ludwig-Erhard-Stiftung : „Einen neuen Neoliberalismus formulieren“

Vor einer neuen Aufgabe: Ökonom Stefan Kolev in Berlin Bild: Jens Gyarmaty

Der Ökonom Stefan Kolev stammt aus Bulgarien und will in Berlin für den Kapitalismus werben – damit die Demokratie überlebt.

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          Herr Professor Kolev, mehr als 30 Jahre nachdem Berlin Hauptstadt wurde, wird nun auch die Ludwig-Erhard-Stiftung dort vertreten sein. Mit dem neuen Forum für Wirtschaft und Gesellschaft, das Sie leiten werden. Wieso erst jetzt und warum gerade jetzt?

          Katja Gelinsky
          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin

          In unseren westlichen Demokratien haben sich Krisen angesammelt, die es in dieser Häufung in den vergangenen 30 Jahren nicht gab. Ich nenne das „Unordnung“ wegen des Gegensatzes zu ordnungsökonomischen Prinzipien. Diese neue Unordnung in Wirtschaft und Gesellschaft hat eine andere Qualität als frühere Krisen. Deswegen ist es nun, 30 Jahre nach der Wiedervereinigung, an der Zeit, die Gedanken Ludwig Erhards stärker in Berlin zur Geltung zu bringen.

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