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Verkehrspolitik der Parteien : Vollgas oder Lastenrad

Vorfahrt für Radfahrer - wie hier in Berlin. Bild: dpa

Wie der Verkehr in Zukunft aussehen soll, ist zu einem emotionalen Wahlkampfthema geworden. Die Ideen der Parteien im Wahlkampf gehen weit auseinander – ein Überblick.

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          Die Namen haben gewechselt, das Parteibuch blieb immer dasselbe: Seit 2009 führen CSU-Politiker das Bundesverkehrsministerium. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass sich das nach der Bundestagswahl am 26. September ändert, ist hoch. Denn zum einen ist unklar, ob die Union überhaupt in der nächsten Bundesregierung vertreten sein wird. Zum anderen ist das in die Verantwortung von CSU-Minister Andreas Scheuer fallende Pkw-Maut-Debakel kein Empfehlungsschreiben für eine weitere Amtszeit.

          Johannes Pennekamp
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaftsberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.

          Unabhängig davon kommt hinzu, dass in kaum einem anderen Politikbereich ein größeres Umsteuern erforderlich ist, wenn Deutschland seine Klimaziele erreichen will: Während die Treibhausgasemissionen hierzulande fast flächendeckend gesunken sind, haben Autos im Vor-Corona-Jahr 2019 rund 5 Prozent mehr CO ausgestoßen als 1995, rechnet das Umweltbundesamt vor. Bei den Lastwagen waren es sogar rund 20 Prozent mehr. Die Fahrzeuge selbst sind zwar effizienter geworden, die Straßen aber immer voller und die Motoren immer stärker. Weil Veränderungen unausweichlich scheinen, lohnt sich ein genauer Blick, was die Parteien in der Verkehrspolitik vorhaben.

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