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CDU vor der Wahl : Mythos Wirtschaftspartei

Wer wird’s? Norbert Röttgen, Armin Laschet und Friedrich Merz (v.l.n.r.) wollen CDU-Vorsitzender werden. Bild: AFP

Die CDU lebt vom Ruf ökonomischer Kompetenz. Was ist da heute noch dran? Sicher ist: Bei der Wahl zu einem neuen Parteivorsitzenden geht es um einiges.

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          Es gibt einen Wert, der über die Jahre ziemlich beständig ist in der deutschen Politik. Die Themen mögen kommen und gehen, die handelnden Politiker (außer der Kanzlerin) auch – und immer glauben die Wähler ziemlich genau zu wissen, wer im Vergleich zu anderen die beste Wirtschaftspolitik macht: CDU und CSU.

          Ralph Bollmann
          Korrespondent für Wirtschaftspolitik und stellvertretender Leiter Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Auf die Frage, welche Partei die ökonomischen Probleme des Landes am besten lösen kann, nennen in Umfragen regelmäßig mehr als die Hälfte der Deutschen das Unionslager. 53 Prozent waren es vorigen Herbst in einer Allensbach-Umfrage, gefolgt von 13 Prozent für die SPD, die FDP folgt noch dahinter. Bei Grünen, Linken und AfD spielt das Thema eine derart untergeordnete Rolle, dass es in der Liste der Kompetenzzuschreibungen gar nicht auftaucht.

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