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VW im Wandel : Wo die Risiken für Volkswagen lauern

Freund oder Feind? Herbert Diess und Tesla-Chef Elon Musk Bild: dpa

Die Börse fasst Vertrauen in die Zukunft von VW. Die Transformation aber ist längst nicht beendet. Und Konzernchef Diess steckt in der China-Falle.

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          Zukunft und Vergangenheit liegen für Volkswagen noch immer eng beieinander. Mit dem aufwendig beworbenen Auslieferungsstart des neuen Modells ID.4 hat für Europas größten Autohersteller der Härtetest begonnen, ob sich mit vollelektrischen Fahrzeugen annähernd so viel verdienen lässt wie mit Verbrennerautos. Die Börse schöpft zunehmend Vertrauen in die Pläne von Konzernchef Herbert Diess und hievt die Aktie in neue Höhen: VW hat sogar den Softwarehersteller SAP als wertvollsten Dax-Konzern abgelöst.

          Den Betrug endlich abhaken können

          Fast gleichzeitig gaben die Wolfsburger bekannt, dass sie im Zuge des Diesel-Skandals Schadenersatz von ihrem früheren Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn sowie dem ehemaligen Audi-Chef Rupert Stadler verlangen werden. Nicht, dass ein Regress in Höhe von ein paar Millionen Euro in den Wolfsburger Dimensionen irgendeine Rolle spielte. Es geht um rechtliche Pflichten im Sinne der Eigentümer und darum, einen sichtbaren Schritt zu gehen bei der Bewältigung dieses skrupellosen Betrugs, den sie nur allzu gerne hinter sich lassen würden.

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