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F.A.Z. exklusiv : Vorstandschef von Elring-Klinger soll Gesamtmetall-Präsident werden

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Im Arbeitgeberverband Gesamtmetall ist der schwache Absatz von Fahrzeugen ein drängendes Thema. Bild: dpa

Nach Informationen der F.A.Z. soll Stefan Wolf, der Chef des Automobilzulieferers Elring-Klinger, an die Spitze des Verbands gewählt werden.

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          Die Suche nach einem neuen Gesamtmetall-Präsidenten läuft abermals auf einen Manager aus Baden-Württemberg heraus: Als absoluter Favorit gilt nach Informationen der F.A.Z. Stefan Wolf, der Vorstandsvorsitzende des Automobilzulieferers Elring-Klinger aus Dettingen. Das Amt wird Ende November frei, weil der Heidelberger Unternehmer Rainer Dulger nach acht Jahren an die Spitze der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) wechselt.

          „Wir haben eine Reihe von sehr guten Kandidaten im Präsidium. Das gilt in besonderem Maße auch für Stefan Wolf, der als Vorsitzender von Südwestmetall bereits mehrere Pilotabschlüsse verhandelt hat“, sagte Arndt G. Kirchhoff, Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen, der F.A.Z.

          Wolf, ein promovierter Jurist, hat 2006 den Vorstand von Elring-Klinger übernommen. Seit 2012 ist er Präsident des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall. Er rechne damit, dass Gesamtmetall „zeitnah eine einvernehmliche Lösung“ finden werde, sagte Kirchhoff. Selbst hat er kein Interesse. Der Inhaber des gleichnamigen Fahrzeugzulieferers und Werkzeugherstellers aus Iserlohn bekräftigte frühere Aussagen, dass er für Spitzenämter in Berlin nicht zur Verfügung stehe: „Mein Platz ist in Nordrhein-Westfalen.“

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