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Vor G-7-Gipfel : Die Großkonzerne und ihr soziales Versprechen

Zwischen Urlaubern und Soldaten: Biarritz bereitet sich auf die Ankunft von Angela Merkel und Donald Trump vor. Bild: AFP

Vor dem G-7-Treffen wird viel vom Klimaschutz geredet. Große Unternehmen versprechen mehr soziales und ökologisches Engagement. Ist das mehr als PR?

          Vor dem G-7-Gipfel in Biarritz will der französische Präsident Emmanuel Macron Konzernchefs, Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen an diesem Freitag im Elysée-Palast in Szene setzen. Als Teil der „Zivilgesellschaft“ spielen sie nach seinen Worten eine Schlüsselrolle im Kampf gegen soziale Ungleichheit sowie Zerstörung von Klima und Umwelt. „Er wird eine Reihe von Initiativen konkret auf den Weg bringen, die das ganze Jahr über vorbereitet wurden“, kündigen seine Mitarbeiter an.

          Christian Schubert

          Wirtschaftskorrespondent in Paris.

          Zu den Projekten gehört eine Koalition von bisher 34 internationalen Unternehmen von Danone über BASF bis zu Goldman Sachs, die sich „Business for inclusive Growth“ (B4IG) nennt. Neu ist daran, dass sie sich für mehr soziale Gleichheit starkmachen soll. Die Unternehmen versprechen, sich „entlang ihrer Zulieferketten“ für Menschenrechte und „inklusive Arbeitsplätze“ einzusetzen. Dies schließe die „Bezahlung anständiger Löhne und Ausbildungsmaßnahmen ein“, heißt es, ohne dass allerdings ein Mindeststandard konkretisiert wird. Die Unternehmen, die rund um die Welt 3,5 Millionen Menschen beschäftigen und auf einen Gesamtumsatz von mehr als 1 Billionen Dollar kommen, wollen sich für Chancengleichheit und den Kampf „gegen territoriale Ungleichheiten“ einsetzen. Zudem wollen sie mehr als 1 Milliarde Dollar in rund 50 soziale und ökologische Projekte investieren.

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