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Virusvariante B.1.1.529 : EU verbietet Einreisen aus südlichem Afrika

Reisende am Flughafen in Johannesburg am Freitag Bild: AP

Die Staaten beschlossen den Schritt am Freitagnachmittag in einer Dringlichkeitssitzung. Das Verbot trifft sieben Länder, darunter Südafrika, Simbabwe und Namibia. Die Auswirkungen auf den Flugverkehr sind immens. Die wichtigsten Antworten.

          3 Min.

          Wie reagiert die EU?

          Thomas Gutschker
          Politischer Korrespondent für die Europäische Union, die Nato und die Benelux-Länder mit Sitz in Brüssel.
          Timo Kotowski
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Die EU-Staaten verbieten wegen einer neuen Corona-Variante bis auf Weiteres sämtliche Einreisen aus dem südlichen Afrika. Passagiere, die noch unterwegs sind, müssen sich in Quarantäne begeben. Das beschlossen die Staaten am Freitagnachmittag in einer Dringlichkeitssitzung, wie die slowenische Ratspräsidentschaft mitteilte.

          Das Verbot trifft sieben Länder, darunter Südafrika, Simbabwe, Namibia und Mosambik. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte auf entsprechende Schritte gedrungen. Man nehme die neue Mutante B.1.1.529 „sehr ernst“, sagte sie nach Gesprächen mit Wissenschaftlern und Impfstoffherstellern. Man müsse durch Schutzmaßnahmen „Zeit für weitere Impfungen und Auffrischungen“ gewinnen und dafür, die Impfstoffe anzupassen. 

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