https://www.faz.net/-gqe-9knmq

Zweifel an Zuverlässigkeit : Verteidigungsministerium sieht in Musk Sicherheitsrisiko

Elon Musk Bild: dpa

Dass der Chef von Tesla und SpaceX, Elon Musk, vor laufenden Kameras Joints raucht, stößt in Washington auf negative Resonanz. Auch Aktionäre wollen nun gegen ihn einschreiten.

          1 Min.

          Der Absturz von Tesla-Chef Elon Musk im vergangenen Jahr hat handfeste Konsequenzen. Im September war Musk im Studio von Joe Rogan zu Gast. Gemeinsam mit dem kalifornischen Komiker nahm er eine Podcast-Sendung auf.

          Anna Steiner

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Während der Aufnahme, die in voller Länge als Video auf der Plattform Youtube zu sehen ist, zündete sich der Tesla-Chef einen Joint an und rauchte diesen vor laufenden Kameras.

          Das amerikanische Verteidigungsministerium, das mit Musks Raumfahrt-Unternehmen SpaceX in einigen Projekten kooperiert und Geldgeber ist, zeigte sich davon wenig begeistert. Es entzog Musk die Sicherheitsfreigabe für das Ministerium in Washington.

          Kaum machte die Meldung die Runde, dass Musk einen Antrag gestellt habe, um den Sicherheitsstatus zurückzubekommen, warten schon neue schlechte Nachrichten auf den Milliardär. Wegen Twitternachrichten mit falschen Versprechungen hat ein Großaktionär von Tesla, ein amerikanischer Pensionsfonds, Klage eingereicht.

          Ziel ist ein permanentes Verbot von Musks „unkontrolliertem Gebrauch von Twitter“. Besonders heikel: Die Klage wurde als Sammelklage angelegt, andere Aktionäre können sich also noch anschließen. Im Chaos von Elon Musk kehrt einfach keine Ruhe ein.

          Weitere Themen

          Erstes Land der Welt führt kostenlosen ÖPNV ein

          Luxemburg : Erstes Land der Welt führt kostenlosen ÖPNV ein

          Wer von Samstag an in Luxemburg in einen Bus oder eine Bahn steigt, muss nichts mehr zahlen. Das kleine Großherzogtum will damit Vorreiter bei der Verkehrswende werden. Kostenpunkt: 41 Millionen Euro im Jahr.

          Bis zu 6300 Euro Entschädigung für VW-Kunden Video-Seite öffnen

          Dieselskandal : Bis zu 6300 Euro Entschädigung für VW-Kunden

          Die Einigung von VW und Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) im Dieselstreit sieht auch weiterhin ein Vergleichsangebot in Höhe von 830 Millionen Euro vor. Kunden, die sich in das Klageregister eingetragen haben, bietet VW eine Einmalzahlung an.

          Der nächste Dyson

          FAZ Plus Artikel: Generationenwechsel : Der nächste Dyson

          Wie sein Vater James ist Jake Dyson ein Tüftler. Eines der letzten großen Technikunternehmen Großbritanniens soll er in die Zukunft führen. Längst geht es um mehr als um Staubsauger.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.