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Zweifel an Zuverlässigkeit : Verteidigungsministerium sieht in Musk Sicherheitsrisiko

Elon Musk Bild: dpa

Dass der Chef von Tesla und SpaceX, Elon Musk, vor laufenden Kameras Joints raucht, stößt in Washington auf negative Resonanz. Auch Aktionäre wollen nun gegen ihn einschreiten.

          Der Absturz von Tesla-Chef Elon Musk im vergangenen Jahr hat handfeste Konsequenzen. Im September war Musk im Studio von Joe Rogan zu Gast. Gemeinsam mit dem kalifornischen Komiker nahm er eine Podcast-Sendung auf.

          Anna Steiner

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Während der Aufnahme, die in voller Länge als Video auf der Plattform Youtube zu sehen ist, zündete sich der Tesla-Chef einen Joint an und rauchte diesen vor laufenden Kameras.

          Das amerikanische Verteidigungsministerium, das mit Musks Raumfahrt-Unternehmen SpaceX in einigen Projekten kooperiert und Geldgeber ist, zeigte sich davon wenig begeistert. Es entzog Musk die Sicherheitsfreigabe für das Ministerium in Washington.

          Kaum machte die Meldung die Runde, dass Musk einen Antrag gestellt habe, um den Sicherheitsstatus zurückzubekommen, warten schon neue schlechte Nachrichten auf den Milliardär. Wegen Twitternachrichten mit falschen Versprechungen hat ein Großaktionär von Tesla, ein amerikanischer Pensionsfonds, Klage eingereicht.

          Ziel ist ein permanentes Verbot von Musks „unkontrolliertem Gebrauch von Twitter“. Besonders heikel: Die Klage wurde als Sammelklage angelegt, andere Aktionäre können sich also noch anschließen. Im Chaos von Elon Musk kehrt einfach keine Ruhe ein.

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