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Versandhandel : Quelle bietet Autos per Katalog

  • Aktualisiert am

Überraschung: Quelle verkauft Autos Bild: Quelle AG

Deutschlands größter Versandhändler Quelle will nach der positiven Resonanz auf seine „Smart"-Aktion weiterhin Autos verkaufen und fordert damit den klassischen Automobilhandel heraus.

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          Deutschlands größter Versandhändler Quelle will nach der positiven Resonanz auf seine „Smart"-Aktion weiterhin Autos verkaufen und fordert damit den klassischen Automobilhandel heraus.

          „Wir werden ins Automobilgeschäft einsteigen“ bestätigte Quelle-Sprecher Erich Jeske am Montag einen entsprechenden Bericht der „Bild am Sonntag". Einzelheiten zu dem neuen Geschäftsfeld nannte Jeske nicht. Am Dienstag werde das Unternehmen seine Pläne dazu vorstellen, sagte der Sprecher.

          Bereits Mitte April hatte Quelle 50 Smarts zum Schnäppchenpreis von 1990 Euro je Stück angeboten, worauf mehr als vier Millionen Bestellungen bei dem Fürther Konzern eingingen. Ein dauerhafter Einstieg in den Autohandel sei damit aber nicht geplant, hatte es damals geheißen. Am Dienstag will Quelle die 50 Käufer bei einer live im Internet übertragenen Verlosungsaktion ermitteln.

          Der Zeitung zufolge will der zum Karstadt Quelle-Konzern gehörende Versandhandelsriese nun vorübergehend zehn Fahrzeugmodelle in sein Sortiment aufnehmen. Bei den meisten Neuwagen handele es sich um Importe aus anderen EU-Staaten mit Tageszulassungen. Überwiegend würden Ford-Modelle angeboten, aber auch Volumenmodelle anderer Hersteller wie der VW-Golf oder der Smart von Daimler-Chrysler sollen demnach von Quelle vertrieben werden. Der Preisvorteil im Vergleich zum Listenpreis soll nach Darstellung der Zeitung je nach Modell zwischen fünf und 22 Prozent betragen.

          Quelle ist nicht der einzige Einzelhändler, der seit der schrittweisen Lockerung des Pkw-Verkaufs durch die EU Neuwagen zu häufig günstigen Konditionen anbietet. Auch Handelsunternehmen wie Schlecker oder Edeka hatten zuvor schon Autos zum Verkauf angeboten. Bisher handelte es sich dabei aber stets um einmalige Aktionen.

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