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Zahlen „alarmierend“ : Krankentage bei Tesla verdoppeln sich

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Arbeiter in Teslas Fabrik in Fremont, wo sich die Zahl der Krankentage zuletzt stark erhöht hat. Bild: EPA

Tesla wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach dafür kritisiert, die Gesundheit seiner Mitarbeiter zu vernachlässigen. Jetzt zeigen neue Zahlen: Der Krankenstand ist enorm.

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          Die Anzahl der durchschnittlichen Krankentage beim Automobilhersteller Tesla hat sich im Jahr 2018 fast verdoppelt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg, die sich auf Zahlen der amerikanischen Behörde für Arbeitssicherheit und Gesundheit (OSHA) beruft. Die Krankmeldungen in Teslas Fabrik im kalifornischen Fremont seien von 7619 Tagen im Vorjahr auf 22.454 Tage gestiegen.

          Gleichzeitig hat Tesla zwar auch die Belegschaft stark vergrößert. Dennoch ergibt sich daraus fast eine Verdopplung der durchschnittlich verpassten Tage pro Mitarbeiter von 35 auf 66 Tage. Die Anzahl der Betriebsunfälle nahm in der gleichen Zeit nur wenig zu.

          Daraus folgert Deborah Berkowitz, die ehemalige Stabschefin der OSHA, dass die Schwere der Arbeitsunfälle zugenommen habe. Sie findet die Zahlen „alarmierend“. Tesla widerspricht dieser Darstellung. Laurie Shelbie, die im Vorstand des Unternehmens für Gesundheit zuständig ist, sagte: „Die wichtigste Zahl ist die der Todesfälle und die liegt bei null.“

          Tesla hatte zuletzt die Produktionszahlen deutlich erhöht. Die Zahl Arbeitsstunden pro Mitarbeiter war daher stark gestiegen. Ehemalige Angestellte haben bereits mehrfach kritisiert, dass Unternehmens-Chef Elon Musk die Produktionszahlen über die Gesundheit seiner Mitarbeiter stellt. Tesla ist zur Zeit in Kalifornien in mehrere Gerichtsverfahren aufgrund von Arbeitsunfällen verwickelt. Das Unternehmen bestreitet eine Mitschuld.

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