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Vermögensteuer : Wie die SPD den Reichtum missversteht

Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hat sich für die Vermögensteuer ausgesprochen. Bild: dpa

Die SPD fordert eine Vermögensteuer. Das zeigt: Sie hat nicht kapiert, wozu ein Vermögen überhaupt da ist.

          Gibt es wirklich zu viele Reiche in Deutschland? Oder auch nur zu viel Reichtum? Das kann die SPD nicht wirklich glauben. Trotzdem wird sie am Montag ihre Forderung nach einer Vermögensteuer vorstellen. Irgendwie muss man sich ja in dieser großen Koalition einmal mehr profilieren. Doch die SPD erwischt das falsche Ziel. Immerhin hat sich herumgesprochen, dass die Einkommen der Deutschen nicht so furchtbar ungleich verteilt sind. Jetzt geht es um die Vermögen. Hat nicht jüngst sogar der Internationale Währungsfonds betont, wie ungleich die Vermögen der Deutschen verteilt sind? Und dass die deutschen Mittelständler, oft Familien mit großen Konzernen im Privatbesitz, daran eine Mitschuld tragen? Muss man dagegen nicht endlich etwas tun? Die Antwort lautet allerdings nicht einfach „ja“.

          Der folgende Satz klingt im ersten Moment paradox, er ist aber wahr: Eine hohe Vermögensungleichheit ist ein Indiz dafür, dass der Wohlfahrtsstaat in einem Land gut ausgebaut ist. Das zeigt ein Blick auf die Wirklichkeit: Eine gleichere Vermögensverteilung als Deutschland hat zum Beispiel die Schweiz, aber auch Kroatien, Estland und Großbritannien, sogar Kenia und Kambodscha. Ungleicher als in Deutschland ist das Vermögen zwar in Amerika verteilt, aber auch in Schweden, in Norwegen und in Dänemark; ausgerechnet in den skandinavischen Wohlfahrtsstaaten. Was ist da los?

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          Patrick Bernau

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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