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Verkehrsanwälte fordern : Fahrverbot künftig in zwei Teilen?

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Wer seinen Führerschein für einen Monat abgeben muss, soll das künftig in zwei Etappen tun können, schlägt der Deutsche Anwaltsverein vor. So könnten Verkehrssünder das Fahrverbot besser mit ihrer Berufstätigkeit vereinbaren.

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           Mehr Flexibilität bei der Ahndung von Verkehrsdelikten hat der Deutsche Anwaltverein (DAV) beim Verkehrsgerichtstag in Goslar gefordert. Wer ein Fahrverbot von einem Monat erhalte, solle dies künftig auch in zwei Teilen abbüßen können, verlangte ein DAV-Sprecher. Dies wäre vor allem für Berufstätige von Vorteil, weil sich das Fahrverbot dann besser mit den Anforderungen der Berufstätigkeit vereinbaren ließe.

          Der Verkehrsgerichtstag befasst sich in diesem Jahr auch mit der Praxistauglichkeit des Bußgeldverfahrens, mit dem massenhafte Verstöße gegen Verkehrsvorschriften geahndet werden. Nach Angaben des Autoclubs Europa ACE wurden allein im Jahr 2018 knapp 4,6 Millionen Verstöße registriert.

          Zustimmung erhielten die Anwälte vom ADAC. „Ich halte viel von einer Flexibilisierung im Bußgeldverfahren“, sagte der ADAC-Vizepräsident Verkehr, Gerhard Hillebrand. Die Aufteilung eins Fahrverbots auf zweimal zwei Wochen würde Betroffenen helfen, „den Denkzettel besser zu verkraften“.

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