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Verkehr : Tankstellen erhöhen Spritpreise

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Die Mineralölkonzerne versuchen erneut, höhere Benzinpreise durchzusetzen. Die Höchstpreise der vergangenen Wochen aber sind noch nicht wieder erreicht.

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          Die Mineralölkonzerne haben die Benzinpreise in Deutschland erneut um durchschnittlich zwei Cent angehoben. Diesel verteuerte sich zugleich um drei Cent.

          Einer Preiserhöhung durch den Marktführer BP/Aral schlossen sich nach Angaben vom Dienstag die anderen Markentankstellen an. Damit verteuerte sich Benzin den Angaben zufolge auf durchschnittlich rund 1,13 Euro, die am meisten getankte Sorte Super kostete knapp 1,15 Euro und Superplus 1,19 Euro. Der Dieselpreis wurde auf knapp 95 Cent angehoben.

          Damit blieben die Preise durchschnittlich einen bis zwei Cent unter dem vor Kurzem erreichten Rekordniveau. Seitdem waren die Preise wegen der regionalen Konkurrenz zwischen den Tankstellen wieder abgebröckelt.

          Die Tankstellenkonzerne begründeten die erneute Erhöhung mit höheren Beschaffungskosten am Rotterdamer Ölmarkt. Den stärkeren Anstieg bei Diesel erklärten sie mit einer höheren Nachfrage nach dem äquivalenten Heizöl während der kalten Wintermonate vor allem aus den USA.

          Esso-Sprecher Karl-Heinz Schult-Bornemann sprach von einer gegenläufigen Entwicklung. Während die Tankstellenpreise im Inland um drei bis vier Cent nachgegeben hätten, hätten sich die Beschaffungspreise zuletzt deutlich verteuert. „Diese Schere tat schnell weh", sagte Schult-Bornemann.

          Der Erdölpreis verteuerte sich in Folge der zunehmender Sorgen vor einem Irak-Krieg unterdessen weiter. In London kostete das Faß der marktführenden Nordseesorte Brent zur Lieferung im April am Dienstagvormittag 33,57 Dollar, 42 US-Cent mehr als zu Vortagesschluss.

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