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Vergütung : Üppige Abfindungen sind eine Seltenheit

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In den meisten Unternehmen fallen die Abfindungszahlungen bei Kündigungen nicht allzu üppig aus. Die Mehrheit begrenzt die Zahlung auf vier oder weniger Wochen Gehaltszahlung für jedes Jahr der Betriebszugehörigkeit.

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          In den meisten Unternehmen fallen die Abfindungszahlungen bei Kündigungen nicht allzu üppig aus. Die Mehrheit begrenzt die Zahlung auf vier oder weniger Wochen Gehaltszahlung für jedes Jahr der Betriebszugehörigkeit. Das hat eine Internet-Umfrage der Unternehmensberatung Right Management unter knapp 1500 Personalverantwortlichen in 32 Ländern ergeben. Obwohl Abfindungszahlungen in Millionenhöhe für ausscheidende Führungskräfte Schlagzeilen machten, würden sie in der Praxis nur selten gewährt. Nur rund ein Fünftel rechne mit mehr als einem Monatsgehalt je Jahr der Betriebszugehörigkeit, ein verschwindender Anteil von 2,5 Prozent gehe von weniger als einem Wochenentgelt aus. Im internationalen Vergleich bestünden in der Abfindungspraxis große Unterschiede, hieß es. So erhalte ein spanischer Facharbeiter nach zehn Jahren in einem Unternehmen mindestens zehn Monatsgehälter Abfindung, während der durchschnittliche amerikanische Arbeiter das Gehalt für zehn Wochen erhalte. Als Grund für Entlassungen gaben die meisten Unternehmen an, daß die Belegschaft reduziert werden müsse, der Betrieb neu geordnet werde oder Positionen wegfielen. Selbst dann, wenn sich die Firmen aus berechtigten Gründen von Mitarbeitern trennten, zahle immer noch jedes dritte eine Abfindung. (clb.)

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