https://www.faz.net/-gqe-6qres

Vergütung : Üppige Abfindungen sind eine Seltenheit

  • Aktualisiert am

In den meisten Unternehmen fallen die Abfindungszahlungen bei Kündigungen nicht allzu üppig aus. Die Mehrheit begrenzt die Zahlung auf vier oder weniger Wochen Gehaltszahlung für jedes Jahr der Betriebszugehörigkeit.

          In den meisten Unternehmen fallen die Abfindungszahlungen bei Kündigungen nicht allzu üppig aus. Die Mehrheit begrenzt die Zahlung auf vier oder weniger Wochen Gehaltszahlung für jedes Jahr der Betriebszugehörigkeit. Das hat eine Internet-Umfrage der Unternehmensberatung Right Management unter knapp 1500 Personalverantwortlichen in 32 Ländern ergeben. Obwohl Abfindungszahlungen in Millionenhöhe für ausscheidende Führungskräfte Schlagzeilen machten, würden sie in der Praxis nur selten gewährt. Nur rund ein Fünftel rechne mit mehr als einem Monatsgehalt je Jahr der Betriebszugehörigkeit, ein verschwindender Anteil von 2,5 Prozent gehe von weniger als einem Wochenentgelt aus. Im internationalen Vergleich bestünden in der Abfindungspraxis große Unterschiede, hieß es. So erhalte ein spanischer Facharbeiter nach zehn Jahren in einem Unternehmen mindestens zehn Monatsgehälter Abfindung, während der durchschnittliche amerikanische Arbeiter das Gehalt für zehn Wochen erhalte. Als Grund für Entlassungen gaben die meisten Unternehmen an, daß die Belegschaft reduziert werden müsse, der Betrieb neu geordnet werde oder Positionen wegfielen. Selbst dann, wenn sich die Firmen aus berechtigten Gründen von Mitarbeitern trennten, zahle immer noch jedes dritte eine Abfindung. (clb.)

          Weitere Themen

          WeWork verschiebt Milliarden-Börsengang

          Büroraum-Vermittler : WeWork verschiebt Milliarden-Börsengang

          Eigentlich wollte WeWork noch im September an die Börse. Nach reichlich Anlegerkritik hat das umstrittene Management des Immobilienvermittlers die Notbremse gezogen. Der Börsengang soll „bis Ende des Jahres“ erfolgen.

          Drohnen-Angriff sorgt für Ölpreis-Anstieg Video-Seite öffnen

          Saudi-Arabien : Drohnen-Angriff sorgt für Ölpreis-Anstieg

          Nach den Drohnenangriffen auf zwei Ölanlagen in Saudi-Arabien wird mit einem Anstieg der Ölpreise gerechnet. Die Angriffe verschärfen die angespannte Lage in der Golfregion und führten zum Einbruch der Ölproduktion in Saudi-Arabien.

          Schweizer Regierung stutzt ihre Wachstumsprognose

          Konjunktur : Schweizer Regierung stutzt ihre Wachstumsprognose

          Die internationalen Handelskonflikte und eine schwächere Weltwirtschaft hinterlassen ihre Spuren. Nach den Briten und den Franzosen senkt in dieser Woche nun auch die Schweiz ihre Wachstumsprognose für das Jahr 2019.

          Topmeldungen

          Klage vor Supreme Court : John Majors Verachtung für Boris Johnson

          Der frühere Premierminister John Major ging zu seiner Amtszeit nicht mit Samthandschuhen vor. Doch Boris Johnsons Mittel gehen ihm zu weit. Deswegen hat er sich der Klage gegen die Beurlaubung des Parlaments angeschlossen.
          Unser Sprinter-Autor: Felix Hooß

          F.A.Z.-Sprinter : Plötzlich kleinlaut

          Trump, Netanjahu und Johnson kennt man großspurig. Doch plötzlich zögert Trump, kämpft Netanjahu um sein politisches Überleben und muss sich Johnson vor dem Supreme Court rechtfertigen. Alles Wichtige steht im F.A.Z.-Sprinter.
          Die Talkrunde zum Thema Klimapolitik bei Frank Plasberg

          TV-Kritik: Hart aber fair : Die Realität der Zwickmühle

          Die Klimapolitik ist so verzwickt, dass es den üblichen Verdächtigen kaum noch gelingt, Einsicht in das Notwendige oder gar Verhaltensänderungen zu erreichen. Tatsächlich sehen einige das Format der Talkshow als Pranger für üble Phantasien.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.